zum Content
de
en
es
pl
Bitte benutzen Sie die Pfeiltasten und/oder klicken Sie auf das Bild für nähere Informationen!

Gewässervermessung: terrestrische Meßverfahren

Unter Gewässervermessung versteht man die Bestimmung von Form und Tiefe des Gewässergrundes. Die Tiefenvermessung erfolgt mittels Handlot, Peilstange oder Echolotsystem. Die Lagebestimmung erfolgt heute zeitgemäß meist via Satellitengeodäsie (GPS, Glonass), in Ausnahmefällen mittels motorisierter Totalstation.

Unsere Messverfahren und Meßsysteme sind den jeweiligen Anforderungen angepasst.

Die Vermessung von kleinen, flachen Gewässern, z.B. zur hydraulischen Berechnung von Hochwassergefahrenkarten, führen wir normalerweise mittels Totalstationen aus, da die Gewässerränder in der Regel starken Bewuchs aufweisen und hier GPS wegen zu großer Abschattungen nicht durchgängig einsetzbar ist.

In Abhängigkeit der örtlichen Bedingungen wird entlang des Gewässersystems das Festpunktfeld mittels Polygonzug und geometrischem Nivellement oder über GPS unter Nutzung eines Geoidmodells erstellt.

Die Messpunkte werden mittels Reflektor signalisiert. Schwer zugängliche Punkte, z. B. hydraulisch relevante Brückenunterkanten, werden mit reflektorlosen Meßsystemen bestimmt.